4.000 € für einen Bitcoin

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Ja sag mal geht’s noch? Ihr teilt Bitcoins in „normale“ Bitcoins und Bitcoin Cash und kauft dieses virtuelle Zeug immer noch wie verrückt? Ihr macht jetzt schon 4.000 € für einen einzelnen Datensatz (=Bitcoin) locker und habt immer noch nicht genug?

Herzlichen willkommen im August 2017! Seit der Aufspaltung der wohl bekanntesten Kryptowährung in Bitcoin und Bitcoin Cash springt der Kurs von einem Allzeithoch zum nächsten. Zeitweise lag der Preis für einen Bitcoin bei knapp über 4.000 €. Und ja, es handelt sich hierbei immer noch nur um einen Datensatz. Zurzeit sollen sich sogar institutionelle Investoren überlegen noch einzusteigen. Ob das nur Gerüchte oder Insiderinformationen sind werden wir noch früh genug erfahren.

Wie ich schon in meinem Artikel Bitcoins – die nächste Tulpenzwiebel? beschrieben habe erinnert die aktuelle Entwicklung der Kryptowährungen rund um die Welt stark an die Tulpomanie Anfang / Mitte des 17. Jahrhunderts. Und was haben uns die Spekulationsblasen der Vergangenheit alle gelehrt? Richtig, sie platzen irgendwann einmal. Schwer einzuschätzen ist allerdings immer der Zeitpunkt wann es knallt.

Selbsternannte Experten bzw. Wissenschaftler gehen sogar von einem Kurspotential von bis zu 100.000 USD aus. Jetzt wird sich vielleicht der eine oder andere denken: „Cool, da kann ich ja noch einsteigen!“ Ja logisch, wenn du die Nerven hast dann tu es! Tu es, aber sei dir auch der Konsequenzen bewusst. Die Preisentwicklung der Kryptowährungen ist wahrscheinlich noch unberechenbarer als die von Aktienkursen. Bei Aktien steht wenigstens irgendein Wert dahinter. Bei Kryptowährungen handelt es sich um Datensätze und mehr erst einmal nicht.

Und genau da liegt auch das Problem. Der Preis bzw. der Wert eines Bitcoins wird durch das Angebot und die Nachfrage bestimmt. Wird das System weiter mit Geld gefüttert steigt auch der Preis. Gerade asiatische Privatinvestoren fluten momentan den Markt für Kryptowährungen mit ihrem Geld. Und ein Ende ist nicht in Sicht. „Aber sollte man deswegen nicht jetzt einsteigen und dabei sein?“ Wer mit seinem Urlaubsgeld lieber ein bisschen zocken möchte anstatt zu verreisen kann es probieren.

Wer cleverer als der Rest sein möchte vertraut auf die Weisheiten des leider verstorbenen André Kostolany, der da sagte: „Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln!“ Bei dem aktuellen Kryptowährungs-Boom sind das ganz klar die Hersteller von Rechenleistung. Ganz vorne dabei Nvidia (918422 | US67066G1040). Obwohl die Aktie seit einem Monat etwas schwächelt und auch etwas zu teuer ist stellt sie eine gute Option für „Schaufelhersteller“ dar. Ein Must-Have für jede Watchlist 😉

-RF

Dieser Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wider und ist keine Aufforderung zum Handel mit Finanzprodukten oder entsprechenden Dienstleistern.

 

 

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